DEUTSCHE WACHKOMA GESELLSCHAFT

BUNDESVERBAND

SCHÄDEL-HIRNPATIENTEN IN NOT e.V.

Bundesweite

Notruf- und Beratungszentrale

Telefon 0 96 21/6 48 00

Akutfall - was tun?

Angehörige eines Patienten mit einer schweren Schädel-Hirnverletzung oder einer anderen schweren Schädigung des Gehirns geraten in eine völlig neue Lebenssituation und es sind innerhalb kürzester Zeit völlig neue Aufgaben zu bewältigen. Es sind weit­reichende Entscheidungen über Dinge zu treffen, die bis zu diesem Zeitpunkt unbekannt waren. Die folgenden Informationen geben einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen.

Patienten mit einer schweren Schädel-Hirnverletzung oder -schädigung werden nach dem Eintritt des Ereignisses und nach der Erstversorgung (OP oder Wiederbelebung) zumeist auf einer Intensivstation versorgt. Auf Angehörige oder Menschen, die sich um den Patienten kümmern, kommen noch in dieser Zeit im Prinzip folgende Aufgaben zu:

 

  • Sie müssen die Verletzung und deren Folgen verstehen, um für die anstehenden Entscheidungen gerüstet zu sein.

  • Sie sind die wichtigste Bezugsperson für den Verletzten, ihre persönliche Zuwendung wird den Verlauf wesentlich beeinflussen.

  • Sie müssen frühzeitig Weichen für die anschließende Versorgung stellen, obwohl der Ausgang der Erkrankung noch nicht absehbar ist.

 

 

Mit dieser Broschüre möchten wir, der Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e. V., Deutsche Wachkomagesellschaft, Ihnen eine Information- und Hilfestellung anbieten, damit Sie die vielen weittragenden Entscheidungen, die durch das Geschehen auf Sie zukommen werden, möglichst informiert treffen können.

 

Viele Angehörige werden immer wieder davon überrascht, wie schnell sich die Dinge entwickeln können. Auch wenn am Anfang die Zeit stehen zu bleiben scheint, sobald erste Besserungen eintreten und der Patient sich stabilisiert, sind innerhalb kürzester Zeit jede Menge Entscheidungen zu treffen.

 

Sie sollten in jedem Fall frühzeitig die persönliche Unterstützung durch Fachleute und Selbsthilfegruppen suchen.

 

ERSTINFORMATION -
Ein Leitfaden für Angehörige

 

Der Leitfaden informiert Angehörige, wie sich die Dinge typischerweise weiter entwickeln, was auf sie zukommt, worauf sie achten sollten und was sie selbst zu einem positiven Verlauf beitragen können. Wir haben Punkte zusammengestellt, die typisch für viele Fälle sind.

 

 

Diese 114-seitige Infobroschüre können Sie kostenlos in der Bundesgeschäftsstelle anfordern:

 

 

Bundesverband
Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.

Bayreuther Straße 33

92224 Amberg

Tel.: 0 96 21 / 6 48 00

Fax: 0 96 21 / 6 36 63


Mail:

zentrale@schädel-hirnpatienten.de

 

 

 Inhaltsverzeichnis

 

  1. Vorwort
  2. Akutereignis - Ein Leitfaden für Angehörige
  3. Rehabilitationsphasen für schwer Schädel-Hirn-Geschädigte
  4. Leistungen der Pflegeversicherung
    (zusammenfassender Überblick)
  5. Das „Apallische Durchgangssyndrom“ / Wachkoma
  6. Erklärung von medizinischen Fachausdrücken, die Ihnen meist schon während der Akutversorgungsphase bei Patienten mit einer schweren Hirnschädigung begegnen
  7. Pflege von Menschen im Koma / Wachkoma und mit schweren Hirnschädigungen
  8. Therapie
  9. Unterbringung in einer stationären Pflegeeinrichtung
  10. Häusliche Versorgung
  11. Was Sie wissen sollten
  12. Informationen zum bundesweiten Selbsthilfeverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. Deutsche Wachkomagesellschaft
  13. Erklärung von Fachbegriffen

 

Bundesverband Schädel-Hirnpatienten in Not e.V. |  Deutsche Wachkoma Gesellschaft | Bayreuther Straße 33 | 92224 Amberg | Tel. +49 (0) 96 21/6 36 66 | Fax +49 (0) 96 21/6 36 63